Donnerstag, 3. Januar 2013

Illegale Videoüberwachung in den meisten Geschäften

Illegale Videoüberwachung in 85 % aller deutschen Einzelhandelsgeschäfte und Gastronomiebetriebe.

Es ist eine erschreckende Nachricht :
Die Existenz von Datenschutz und Beschäftigtendatenschutz ist  bei Herstellern und Installateuren von Video-Überwachungsanlagen selbst im Jahre 2016 noch nicht angekommen.

Mehrere Studien von Retailcoach aus Kirchheim-Teck haben ergeben dass, im Einzelhandel so gut wie keine Kenntnisse über den Datenschutz vorhanden sind. Auch in der Gastronomie hängen viele Videokameras an Orten, an denen sie laut Datenschutz ausdrücklich untersagt sind.

Betroffene Kunden können sich mit Ihrem Beschwerden an den zuständigen Landesbeauftragten für Datenschutz wenden. Die Adressen oder Hilfe erhalten Sie bei Retailcoach in Kirchheim.

Dabei sollte jeder, der sich mit Überwachungskameras beschäftigt, eigentlich wissen, was der Gesetzgeber erlaubt und was nicht.

Als Kunde eines Lokals oder Einzelhandelsgeschäft können Sie bei jedem Angestellten, die Person, die für die Videoanlage zuständig ist, erfragen.

Laut Datenschutz müssen Sie in einem Geschäft Auskunft darüber erhalten, wer für die dort installierte Videoüberwachungsanlage zuständig, bzw. verantwortlich ist. Erhalten Sie diese Auskunft nicht oder kann Ihnen keine Person namentlich genannt werden, an die Sie sich wenden können, dann ist dies bereits ein eklatanter Verstoß gegen den Datenschutz mit weitreichenden Folgen.

Sie haben das Recht, nachzufragen, was mit ihren Video-Daten geschieht, wie die gespeichert werden, wie lange, welche Maßnahmen zur Sicherung der Daten getroffen sind, etc.



Einen kostenlosen Fragebogen
mit 11 Fragen zur "Videoüberwachung in öffentlich zugänglichen Räumen" können Sie bei Retailcoach in Kirchheim-Teck anfordern. (dieterich (at) retailcoach.de)
Sofern Sie als Besucher eines Ladengeschäftes oder einer Gaststätte keine ausreichenende Antwort von der Person, die Sie befragen, erhalten oder feststellen , dass Kameras an Standorten installiert sind, an denen sie nicht sein sollten, dann können sie sich an die zuständigen Landesdatenschutz-Behörden oder an Retailcoach in Kirchheim wenden.

Sowohl im Datenschutzgesetz (BDSG) , wie auch im neuen Beschäftigtendatenschutzgesetz, kann jeder nachlesen, was in einem Gastrobetrieb überwacht werden darf.



Jeder Besucher kann Sie verklagen
Eine nicht datenschutzkonforme Videoüberwachung führt zu einer Verletzung des Persönlichkeitsrechts, der informationellen Selbstbestimmung, des Rechts am eigenen Bild  und kann Ansprüche, z.B. nach zivilrechtlichen Vorschriften § 823 und  §1004 BGB und  § 22 + 33 Kunsturhebergesetzsowie zusätzlich noch Bußgeld und Strafen, z.B. nach § 43 und § 44 BDSG oder § 201a Strafgesetzbuch auslösen.

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